15.11.2013

it - werke Service GmbH

Bargeld ade – warum mobiles Bezahlen im Kommen ist

EDEKA-Buschkühle startet an allen Standorten mit GO4Q


Erinnern Sie sich noch an 1975? Damals wurde in Europa die EC-Karte eingeführt und ermöglichte damit bargeldloses Zahlen - und plötzlich war die Plastikkarte in jeder Geldbörse. Plötzlich? Nicht ganz. Es dauerte Jahrzehnte, bis die Karte eine flächendeckende Verbreitung erreichte, und selbst heute ist das elektronische Bezahlen (noch) nicht überall möglich. Doch mit der Zeit lernten wir die Vorzüge des schnellen Bezahlens zu schätzen und möchten sie nicht mehr missen. Heute, 38 Jahre später, kündigt sich die nächste Revolution auf dem Bezahlmarkt an - Mobile Payment.
Mobile Payment? Ist das nicht dieses „Phantom“, dessen Durchbruch seit 10 Jahren immer wieder aufs Neue prophezeit wird? Was sind die Mehrwerte für Verbraucher? Welches System wird sich durchsetzen? Und bestimmt braucht man dafür ein besonderes Handy oder eine bestimmte Kreditkarte…
„Tatsächlich braucht der Kunde für das „Handygeld“, wie wir es hier nennen, gar kein besonderes Gerät oder eine Karte, sondern nur ein Handy mit Kamera“, so Carsten Buschkühle, Inhaber der gleichnamigen EDEKA-Märkte im Raum Lippstadt. Der 41-jährige Kaufmann ist einer der ersten in Deutschland, die mit mobilem Bezahlen Neuland betreten. In allen sieben Buschkühle-Märkten kann ab sofort einfach und sicher mit dem Handy bezahlt werden. Bargeld ade? „Unsere Kunden haben heute ihr Handy dabei. Warum sie also zwingen, weiterhin Bargeld und Karten in Ihrer Geldbörse herumzutragen?“


Doch wie funktioniert mobiles Bezahlen für den Kunden? „Der Prozess beginnt wie immer, die Waren werden an der Kasse gescannt und am Ende wird der Gesamtbetrag angezeigt. Einmal in Euro und einmal als QR-Code auf unserem Display. Der QR-Code wird vom Kunden mit seinem Handy erfasst und autorisiert – und damit ist die Zahlung erfolgt! Nach zweimal Ausprobieren ist das Ganze in Fleisch und Blut übergegangen – da spreche ich aus eigener Erfahrung!“, so Buschkühle. Der Unternehmer verbessert damit auch seinen Service in Richtung Kundenorientierung. „Mit dem Angebot mobilen Bezahlens reagieren wir auf die veränderte Mediennutzung unserer Kunden – und sind gleich zu Beginn ganz vorne mit dabei“, sagt Carsten Buschkühle. “Wenn in 5 Jahren jeder von Mobile Payment spricht, können wir schon auf einen jahrelangen Erfahrungsschatz aufbauen.“
Umgesetzt wird das „Handygeld“ mit GO4Q, der neuen App der badischen Entwickler rund um Ulrich Kipper. Mit seinen it-werken hat der 55-jährige schon das Bezahlen per Fingerabdruck nach Deutschland gebracht: „Ein Stück weit leisten wir hier auch Aufklärungsarbeit. Die meisten Einzelhändler wissen heute noch nicht, wie sie auf das Thema Mobile reagieren sollen. Wir helfen dem Handel, die Chancen zu erkennen und für sich zu nutzen.“


Diese Hilfestellung scheint auch dringend notwendig, denn das Thema „Mobile“ wird in der Diskussion meist auf das Bezahlen mit dem Smartphone reduziert. Die Möglichkeit dem Kunden Mehrwerte zu bieten, wird oft ebenso wenig genutzt, wie die damit verbundenen neuen Vertriebs- und Marketingkanäle. „Näher am Kunden, als in seiner Hosentasche, kann der Handel nicht sein. Und das Ganze ist fast umsonst, weil der Kunde seine Hardware selbst bezahlt. Phantastisch, oder?“, so Kipper.
EDEKA Buschkühle ist einer der Innovatoren, die dieses Potential erkannt haben: „Payment ist der Einstieg. Allerdings ist unser Ziel nicht der gläserne Kunde, sondern die immer bessere Ausrichtung unseres Angebots auf die Wünsche der Menschen.“


Ob Händler oder Endverbraucher: Wer sich für die vielfältigen Möglichkeiten interessiert findet viele nützliche Informationen auch unter www.go4q.mobi.