Besondere Ladenkonzepte

Holz sorgt für besondere Shopping-Erlebnisse

Wer einen Laden eröffnet, will etwas Besonderes bieten. Auch die großen Ketten wollen sich von anderen Ketten abheben. Man sucht nach eigenen Ladenkonzepten, eröffnet Flagship-Stores mit neuen Ideen. Aber am meisten kann man auffallen mit besonderer Architektur, denn das Gebäude ist mehr als eine Hülle fürs Verkaufen. Bauen mit Holz ist etwas Besonderes – zumindest in Deutschland. Die Alpenländer sind hier schon viel weiter. Wir werfen einen Blick nach Österreich.

Interview mit Annegret Krüger, Geschäftsführende Gesellschafterin akzenta Wuppertal

Vier Lebensmittelmärkte zwischen 2.000 und 3.000 Quadratmetern hat die Hans Löbbert GmbH & Co. KG in Wuppertal. Unter dem Namen akzenta fällt kaum auf, dass man zur Rewe gehört. Rewe hält sogar die Mehrheit, aber viele Artikel kommen gar nicht von Rewe. Mit 60.000 Artikeln und einem ungewöhnlich hohen Warenumschlag ist ein eigenes Ladenkonzept gefragt: Es soll gut aussehen, die Regale, Truhen und Theken müssen aber auch schnell nachfüllbar sein. Frische ist wichtig, nur fünf Prozent sind Non-Food-Artikel.

Interview mit Marcus Epple, Mitglied der Geschäftsleitung der E-Plus Gruppe

Im April hat E-Plus in den Kaiserhöfen Unter den Linden 26 in Berlin-Mitte sein neues „BASE_camp“ eröffnet. Es ist Telefonladen, Café und Event-Fläche. Politiker sollen sich hier treffen, aber auch ganz normale Leute. Marcus Epple sagt, es sei kein Prototyp für neue Shops, aber manches werde übernommen. E-Plus nutzt die belgische Marke BASE in Deutschland, beide gehören zum KPN-Konzern.