Denkmalschutz und modernes Shopping

Modernes Shopping in historischer Landschaft

Die Innenstädte sind im Wettstreit mit der Grünen Wiese: Hier verwinkelte Gassen und heimelige Atmosphäre – dort große Einkaufszentren mit kostenlosen Parkplätzen. Viele Händler empfinden den Denkmalschutz als Hemmnis. Oft sind es alteingesessene Familienbetriebe, die mit viel Liebe – und noch mehr Geld – ihre Geschäfte modernisieren. Doch wie bringt man große moderne Einkaufsflächen in die alten Innenstädte?

Interview mit Dr. Ursula Schirmer, Pressesprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

© Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Denkmalschutz ist nicht nur „schön“, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Diese Ansicht vertritt Dr. Ursula Schirmer von der Bundesstiftung Denkmalschutz. Im EuroShop-Interview beschreibt die Kunsthistorikerin, was Städte einmalig macht, wo sich die Kunden wohlfühlen. Was schützenswert ist und wie man restaurieren sollte, wird im Laufe der Zeit anders gesehen. So wachse langsam ein Bewusstsein für den Wert von guter Architektur aus den fünfziger und sechziger Jahren. Wenn der Handel seine Umbauten sorgfältig plant, werde der Denkmalschutz nicht zum Hindernis.

Interview mit Ralph Lang, Produktmanager Lang Shop & Objekt

Ralph Lang; © Lang
Mode- und Livestyle-Welten, Gastronomie, Hotels, Kanzleien, Arztpraxen und Büros sind die Schwerpunkte von Lang Shop & Objekt aus Dortmund. „Wir vermeiden eine einheitliche Zeichensprache“, sagt Inhaber Ralph Lang. Es gehe um das Alleinstellungsmerkmal für die jeweiligen Kunden. Wir fragten ihn nach Chancen und Problemen bei Gebäuden unter Denkmalschutz.