Displays als Designelemente

Edles Design statt Einheitsbrei bei Digital Signage

© Netvico Sportcheck Berlin
Edelstahl gebürstet, Stele leicht gebogen, Touchscreen oder Farbmonitor – fertig. Viele Kioskterminals sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Will der Handel bei Digital Signage den Einheitslook? Welche Alternativen gibt es bei der digitalen Beschilderung? Und kann man damit beim Kunden wirklich punkten? Wir haben uns umgeschaut und umgehört.

Interview mit Birgit Aust, Geschäftsführerin TVG Touristik Vertriebsgesellschaft, München

Birgit Aust © TVG
„Best Digital Media Concept“ – In dieser Kategorie hat der Branchenverband POPAI den Flagshipstore der Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) mit dem „POPAI Digital Signage Award“ in Gold ausgezeichnet. Am Firmensitz in München eröffneten die Touristiker im September das prämierte „Reisebüro der Zukunft“. Digital Signage gehört hier zur Ausstattung. Aber es zählt nicht nur die Technik, sondern auch das Design. Das Konzept soll jetzt auf 250 Filialen übertragen werden.

Interview mit Michael Reuter, Geschäftsführer Polygon, Obertshausen

Michael Reuter © Reuter
Das Aussehen von digitalen Infoterminals könnte der Handel gut als Alleinstellungsmerkmal nutzen, meint Polygon-Geschäftsführer Michael Reuter. Häufiger als komplette Neuentwicklungen verkauft er jedoch Standardmodelle, die auf vielfältige Weise abgewandelt werden. Viele Materialien sind möglich, wegen seiner Langlebigkeit ist Stahl jedoch besonders gefragt. Reuter beklagt, dass Händler heute oftmals das Design von Apple nachahmen.