Dramaturgie in der Ladengestaltung

Pop-up-Store: Heute eröffnet, morgen zu – und die Resonanz ist enorm

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Ladenbauer und Shop-Designer sprechen von Ladendramaturgie und Einkaufen als Erlebnis. Sie denken dabei eher langfristig, denn für den Handel sollen sich die Investitionen rechnen. Natürliche Materialien sind längst kein Modetrend mehr, sondern fest im Bewusstsein des Handels. Mit Multi-Channel verändern sich auch die Läden und das Geschäft wird immer schnelllebiger. Auf die Spitze treiben das die Pop-up-Stores, die nur wenige Tage oder Wochen öffnen.

Interview mit Wolfgang Gruschwitz, Design- & Realisierungsbüro Gruschwitz, München

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Der Bauingenieur Wolfgang Gruschwitz ist nicht nur ein Zahlenmensch. Teile seines Studiums absolvierte er in den USA und Großbritannien und arbeitete sich ein in die Welt der Verkaufsförderung. Seit 2003 führt er sein eigenes Unternehmen; etwa die Hälfte der 30 Angestellten arbeitet in seinem Büro in Moskau. Gruschwitz, Jahrgang 1961, gestaltet auch Büroräume, Kliniken oder Privathäuser, die Ladenarchitektur sieht er jedoch als spannenden Trendgeber.

Interview mit Dietmar Hasenöhrl TEAM 7, Ried im Innkreis, Oberösterreich

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Natur liegt im Ladendesign voll im Trend, doch das ist mehr als eine kurzlebige Mode, meint Dietmar Hasenöhrl. Er sieht einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft, der auch den Handel erfasst. Wie aber konzipiert eine Möbelfirma ihre Läden, deren Erzeugnisse aus naturbelassenem Holz bestehen? Wie viel Raum für Ladengestaltung gibt es überhaupt in einem Möbelhaus? Das Familienunternehmen Team 7 aus der Nähe von Salzburg produziert seit 1959 Möbel für daheim, Büros und öffentliche Gebäude.