Erste Schritte in der Welt der Printed Interior Decoration

von Peter Buttiens, CEO ESMA (European Specialist Printing Manufacturer’s Association)

03.11.2014

Es ist nicht immer offensichtlich, wie verschiedene Branchen erfolgreich zusammenarbeiten können. Das gilt auch für die Druck- und die Innenausstattungsbranche. Printed Interior Decoration macht das aber ganz einfach möglich.
Bild: Auf dem Boden stehen eine Reihe verschiedener, butner Flaschen; Copyright: European Specialist Printing Manufacturer’s Association

Im Bereich der Innenausstattung (und damit auch im Ladenbau), in dem auch Glas, Holz und andere Materialien genutzt werden, sind die Aufträge noch komplexer; © European Specialist Printing Manufacturer’s Association

In der Vergangenheit haben wir bereits gesehen, wie Digitaldrucker mit Herstellern von Kleidung oder auch Haushaltswaren zusammengearbeitet haben. Bei solchen Kooperationen gibt es aber in der Regel den erschwerenden Faktor, dass beide Branchen verschiedene technische Sprachen sprechen und verschiedene Anforderungen haben. Erst wenn diese Differenzen überwunden werden kann die Zusammenarbeit erfolgreich sein.

Im Bereich der Innenausstattung (und damit auch im Ladenbau), in dem auch Glas, Holz und andere Materialien genutzt werden, sind die Aufträge noch komplexer. Und obwohl das drucken der dekorativen Elemente für den Drucker keine besondere Herausforderung darstellt, kann die Anbringung zum Beispiel auf Glaspaneelen oder Türen schnell schwierig werden.

Die beste Lösung für dieses Problem ist sicher, jeden Teil des Auftrags dem entsprechenden Experten zu überlassen – also dem Drucker den Druck und dem spezialisierten Handwerker die Montage vor Ort. Eine echte Partnerschaft zwischen den Beteiligten ist nicht nur wichtig, um die besten Verkaufsargumente für die neuen Produkte zu finden sondern auch, um eine möglichst reibungslose Montage zu gewährleisten. Davon profitieren alle Beteiligten.

Klar ist: Um in diesem Bereich erfolgreich zu sein, müssen gerade die Drucker größeren Wert auf den Aufbau von B2B-Partnerschaften legen. Durch diese erhalten sie das nötige Fachwissen über die zu bedruckenden Materialien – gehen sie doch im eigenen Arbeitsalltag sonst nur mit fertigen Produkten wie zum Beispiel Bannern und Postern um.

Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten von Printed Interior Decoration (PID) auf der PID Conference am 26. und 27. November im Hotel Radisson Scandinavia, Düsseldorf.
Quelle: European Specialist Printing Manufacturer’s Associaton