23.05.2011

IGEL Technology GmbH

IGEL: „Thin Clients sind Katalysatoren für die Desktop-Virtualisierung“


Thin Clients verstärken die Vorteile von virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) und mindern das Investitionsrisiko. Mit seinen langlebigen und zentral zu managenden Universal Desktop-Modellen will der deutsche Marktführer seinen Kunden insbesondere zu einem schnelleren ROI und einem höheren Investitionsschutz verhelfen.

Thin Clients nehmen eine tragende Rolle innerhalb von IT-Projekten mit virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) ein, stellt der deutsche Marktführer IGEL Technology fest. Für Geschäftsführer Heiko Gloge wirken Thin Clients als Katalysatoren, weil sie die Vorteile der virtuellen Infrastrukturen verstärken und helfen, die verbleibenden Schwachpunkte abzumildern. Laut einer Umfrage des Management-Lösungsanbieters Matrix42 auf der CeBIT nutzen mehr als die Hälfte der befragten Firmen bereits VDI oder planen deren Einführung. Zum gleichen Ergebnis kommt das „Multi-Client“-Projekt der Analysten von IDC. Demnach gaben die Entscheider bereits in 2010 durchschnittlich 20 Prozent ihres IT-Budgets für die Client-Virtualisierung aus – in Erwartung jährlicher Kosteneinsparungen von durchschnittlich 19 Prozent.


„Ohne Thin Clients wäre das großflächige Investment in die Client-Virtualisierung nicht so groß“, erklärt IGEL Geschäftsführer Heiko Gloge, „denn das klassische PC-Management bremst die Vorteile des VDI aus.“ Tatsächlich erfolgt die Bereitstellung virtueller (Shared) Desktops am effizientesten über einen Thin Client, wie die Studie „Thin Clients 2011 - Ökologische und ökonomische Aspekte virtueller Desktops“ des Fraunhofer UMSICHT zeigt. Für einen Dreijahreszeitraum ermittelte die Studie 36 Prozent Einsparung gegenüber einem funktionell vergleichbaren, ungemanagten PC. Über den für IGEL Thin Clients typischen Einsatzzeitraum von sechs Jahren liegen die Einsparungen entsprechend höher.

Virtualisierungsgründe entsprechen Vorzügen von Thin Clients

Die von Matrix42 befragten Unternehmen nannten folgende Gründe für ihr Interesse an der Desktop-Virtualisierung: Einsparungen bei Hard- und Software (29%), mehr Flexibilität und Mobilität (24%), Performanceverbesserung (18%) sowie geringere Managementkosten (17%). „Thin Clients sind nicht nur preisgünstiger als PCs, sondern erfordern auch weniger Software und Softwarepflege“, erklärt Heiko Gloge. „So ist insbesondere bei Geräten mit dem Betriebssystem IGEL Linux keine lokale Antivirensoftware nötig.“


Laut der „Desktop Optimization“-Studie von Techconsult weisen die reinen IT-Kosten eines einzelnen PC-Arbeitsplatzes von durchschnittlich 593 Euro pro Monat ein Einsparungspotential von knapp 40 Prozent aus. Den größten Anteil daran haben die hohen Zeitaufwände für Desktop-Deployment und -Management. Thin Client-Infrastrukturen mit zentralem Management sind demgegenüber nicht nur kostengünstiger, sondern auch flexibler: Da virtuelle Desktops von den Endgeräten entkoppelt sind, lassen sich organisatorische Veränderungen wie Umzüge, Filialeröffnungen oder Unternehmenszusammenschlüsse schnelle und kostengünstiger bewerkstelligen. Auch die Mitarbeiter werden örtlich flexibler, weil sie von einem beliebigen Thin Client-Arbeitsplatz auf ihren zentralen Desktop zugreifen können.

Schwachpunkt Client-Management – eine Stärke von IGEL

Das Client-Management bereitet auch den von Matrix42 befragten Unternehmen die größten Kopfschmerzen (24%). Nach Meinung von Heiko Gloge ergibt es keinen Sinn, wartungsintensive PCs mit komplexen Betriebssystemen zusätzlich zum VDI-Management weiter zu pflegen. Konsequenterweise legt IGEL seine Management-Software IGEL Universal Management Suite (UMS) dem Lieferumfang seiner Thin Client-Lösungen bei. Die lizenzkostenfreie Software erlaubt nicht nur die lückenlose Fernadministration inklusive zeitgesteuerter und fehlerfreier Firmware-Updates, sondern auch einen zentralen Support. Kostspielige Service-Fahrten entfallen somit.

Im Trend: sanfte Migration

Im IGEL-Portfolio findet sich aber noch einen weiterer VDI-Motor: Die sanfte Client-Migration mithilfe der Thin Client-Software Universal Desktop Converter (UDC). Laut IDC kalkulieren Unternehmen mit VDI-Projekten eine Amortisationszeit von durchschnittlich 18 Monaten. „Soll es schneller gehen, verwandeln unsere Kunden den Großteil ihrer stationären PC-Arbeitsplätze mittels UDC-Software in einen Thin Client und administrieren ihn über die Managementsoftware UMS zu minimalen Kosten aus der Ferne – genauso wie später einen physischen IGEL Thin Client“, berichtet Heiko Gloge. „Fällt das Gerät altersbedingt aus, wird es durch einen physischen IGEL Thin Client ersetzt, der sich nach Anschluss automatisch über das Netzwerk anhand des zentral angelegten Geräte- bzw. Gruppenprofils konfiguriert.“ Vom Verkaufsstart im April 2010 bis zum Jahresende setzte IGEL insgesamt 22.000 UDC-Lizenzen ab.


„Für viele unserer Kunden, die VDI-Projekte angehen, stellen unsere Thin Client-Lösungen eine Art ROI-Garant dar,“ ist Heiko Gloge überzeugt. „Sie verstärken die positiven Eigenschaften der Modernisierung, beseitigen das Problem Client-Management und schaffen zusätzliche Einsparpotentiale.“