IKEA Wuppertal feiert Richtfest

Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien im Fokus

In Wuppertal entsteht zurzeit das 51. deutsche IKEA Einrichtungshaus (Visualisierung).

19/04/2016

Heute wird der Richtkranz für das 51. deutsche IKEA Einrichtungshaus in Wuppertal aufgezogen. Das traditionelle Handwerkerfest wird für die Stadt Wuppertal durch Oberbürgermeister Andreas Mucke sowie für IKEA Deutschland durch Expansionschef Johannes Ferber und die künftige Einrichtungshauschefin Susanne Schweitzer begleitet.

"Ein ehrgeiziges Bauprojekt wurde von IKEA zügig umgesetzt. Dies ist auch der guten und kooperativen Zusammenarbeit von IKEA und der Stadt zu verdanken. Dass es durch die Bauarbeiten gelegentlich zu Einschränkungen für die Anwohner kommt, ist leider nicht zu vermeiden. Deshalb freuen wir uns sehr auf die im Herbst dieses Jahres anstehende Eröffnung. IKEA stärkt unseren Standort - wir begrüßen diese Investition und die damit verbundenen Arbeitsplätze", sagt Andreas Mucke.

Geplante Eröffnung am 29. September 2016

"Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Einrichtungshaus in Wuppertal jeden Tag mehr Gestalt annimmt. Ein Teil der blauen Fassadenelemente ist bereits montiert und in gut drei Monaten starten wir mit dem Innenausbau. Wenn alles weiterhin wie geplant läuft, werden wir unser Einrichtungshaus am 29. September 2016 eröffnen", so Johannes Ferber.

Eine Besonderheit in Wuppertal wird die offene Fassadengestaltung mit viel Tageslicht sein, dem sogenannten "Glashaus". Dieses wird für saisonale Aktivitäten genutzt, etwa für den Weihnachtsmarkt im Winter oder die Gartenmöbelausstellung im Sommer.

Individuelles Energiekonzept mit Geothermie und Photovoltaik

"Wuppertal ist eine der grünsten Großstädte Deutschlands. Unser Einrichtungshaus soll sich hier natürlich gut einfügen und wir möchten es so energiesparend und umweltschonend wie möglich betreiben. Deshalb setzen wir auf alternative Energien wie Geothermie und Photovoltaik, eine grüne Parkplatzgestaltung sowie umfassende Maßnahmen zur Naturerhaltung. Ein ökologischer Bauleiter begleitet zudem die komplette Bauphase und ist in allen Umweltfragen beratend tätig", erläutert Ferber.

Auf der Baustelle wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 70 Geothermie-Sonden im Erdreich versenkt - und das bis in 150 Meter Tiefe. Dank dem Einsatz von Geothermie bleibt es im Einrichtungshaus im Winter warm und im Sommer angenehm kühl. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einrichtungshauses - bestehend aus insgesamt 1.200 Modulen - wird zur Stromerzeugung eingesetzt. Alleine der Einsatz von Geothermie und Photovoltaik ermöglicht eine CO2-Ersparnis von rund 450 Tonnen im Jahr.

Gute Anbindung - ob per Auto, Bus, mit dem Fahrrad oder zu Fuß

Für die Kunden wird es nicht nur rund 1.100 Parkplätze geben, sondern auch E-Tankstellen, an denen sie ihr Elektrofahrzeug während des Besuchs kostenlos laden können. Das Einrichtungshaus ist zudem mit einer Bushaltestelle an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. "Unser Standort liegt unmittelbar an der Nordbahntrasse. Daher haben wir auch besonders die Besucher im Blick, die mit alternativen Verkehrsmitteln zu uns kommen und werden im Einrichtungshaus den Verleih von Lastenfahrrädern zum bequemen Transport der Einkäufe anbieten", so Susanne Schweitzer.

IKEA investiert in das neue Einrichtungshaus in Wuppertal insgesamt rund 85 Millionen Euro. Mit der geplanten Eröffnung im kommenden Herbst werden etwa 200 neue Arbeitsplätze entstehen - hinzu kommen 50 erfahrene IKEA Kolleginnen und Kollegen.

IKEA Deutschland GmbH & Co. KG