25/02/2011

Westag & Getalit AG

Individueller Innenausbau in Perfektion: Kombination aus HPL-Digitaldruck und Direktdruck eröffnet neue Möglichkeiten

Herzstück der Präsentation von Westag & Getalit bildete der neue Direktdruck auf dem Messestand der Sparte Laminate/Elemente. Ab sofort wird er den HPL-Digitaldruck des Herstellers ergänzen. Das Unternehmen bietet damit eine optimale Ergänzung bei den individuellen Druckverfahren, mit dem sich Projekte im Innenausbau durch die Kombination der beiden Verfahren besser und kostenoptimierter umsetzen lassen:

Mit den beiden digitalen Druckverfahren bietet Westag & Getalit ab sofort mehr Spielraum für die Umsetzung individueller Projekte im Innenausbau. Der neue UV Direktdruck ist ein Verfahren, das wie der Digitaldruck dem Großformatdruck zuzuordnen ist. Der wesentliche Unterschied zum wasserbasierenden HPL-Digitaldruck ist, dass die Tinte nicht in das Material eindringt, sondern auf dem zu bedruckenden Material liegt. So lassen sich unterschiedlichste Trägermaterialien mit einer Breite bis zu 2.050 mm problemlos bedrucken, worin zugleich der größte Vorteil des neuen Verfahrens liegt: Ob für die Möbelherstellung, im Innenausbau oder im Ladenbau – überall dort wo der dekorative Aspekt im Vordergrund steht, lässt sich der „Direx“ Direktdruck verwenden. Im Möbelbereich lassen sich selbst fertige Einbauteile im Nachgang bedrucken, da der Druck millimetergenau ausgerichtet werden kann. Um den Farbauftrag zu schützen, werden die Direktdrucke im Anschluss mit einem UV-Lack versiegelt und erhalten so ihre, für den dekorativen Bereich ausreichende, Widerstandsfähigkeit.

Weitere Spielräume eröffnet das neue Druckverfahren durch die Kombination mit dem „GetaLit“-HPL-Digitaldruck, bei dem das Dekorpapier nach dem Druckvorgang mit einem Overlay und den darunterliegenden Kraftpapieren verpresst wird und so seine extreme Widerstandsfähigkeit erhält. So lässt sich der Digitaldruck optimal für stark beanspruchte Flächen einsetzen und mit dem „Direx“-Direktdruck für die vertikale Anwendung im dekorativen Bereich kombinieren. Dadurch ergeben sich speziell im Laden-, Messe- und Innenausbau viele Vorteile in der Anwendung: Dekorative Flächen wie beispielsweise Wandverkleidungen lassen sich damit genauso individuell umsetzen wie die Flächen, bei denen die digital gedruckten HPL-Elemente eingesetzt werden, ohne dabei an ein Trägermaterial gebunden zu sein. Damit bleiben Planer und Messebauer flexibel bei der Materialauswahl und können Projekte kostenoptimiert umsetzen, ohne dabei Einbußen im Ergebnis hinnehmen zu müssen.

Als Standard-Trägermaterial für den Direktdruck „Direx“ bietet der Hersteller beschichtete Spanplatten, Acrylglas, metallbeschichtete Träger und Schaumträger an, wobei auch die Möglichkeit besteht auf andere Materialien zu drucken. So greift der Hersteller auch das Thema Licht auf. Mit dem bedruckten Acrylglas lassen sich so individuelle Lichtquellen kreieren oder Eyecatcher im Laden- und Messebau problemlos umsetzen.

Mit dem neuen Direktdruck bietet der Hersteller somit eine optimale Ergänzung für seinen HPL-Digitaldruck, wobei die Kunden dabei maßgeblich von den Synergien der beiden Verfahren profitieren.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.westag-getalit.de.

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