Jeder zweite Deutsche will mit Virtual Reality shoppen

Foto: Frau trägt eine Virtual Reality-Brille; copyright: panthermedia.net/leungchopan

28.09.2016

In einer Grundlagenstudie zum Thema Omnichannel hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Relevanz von virtuellen Lösungen für Shopper untersucht. Die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) interessiert sich für VR-Erlebnisse beim Einkaufen.

Virtuelle Anproben (47 Prozent) wecken die Neugier bei den Bundesbürgern besonders. Auch in Frankreich ist mehr als jeder zweite (53 Prozent) Shopper an virtuellen Einkaufserfahrungen interessiert. Ein Drittel (32 Prozent) würde den simulierten Einkauf mit Hilfe von VR-Brillen in Erwägung ziehen. In Großbritannien begeistern sich nur knapp die Hälfte (46 Prozent) der Shopper für virtuelle Shoppingerlebnisse.

Millennials mit größtem Interesse an virtuellen Einkaufserlebnissen

Im Altersvergleich zeigen sich die deutschen Millennials am affinsten: 56 Prozent der 18-35 Jährigen interessieren sich für virtuelle Anproben, jeder Zehnte (11 Prozent) hat es schon ausprobiert. Die ältere Generation X, der 36-51-Jährigen, zeigt vor allem in Großbritannien (54 Prozent) und Deutschland (51 Prozent) Interesse an virtuellen Shopping-Angeboten. Auch in der ältesten untersuchten Gruppe, der 52-65 jährigen Babyboomer begeistern sich rund vier von zehn (43 Prozent Deutschland, 44 Prozent in Großbritannien, 37 Prozent in Frankreich) für VR-Lösungen.

Ganzheitlich simuliertes Shopping mit VR-Brillen auf dem Vormarsch

Shopper in Frankreich interessieren sich für das komplette Eintauchen in die Virtual Reality: 36 Prozent der französischen Millennials möchten mithilfe der Brille bummeln gehen (Deutschland 29 Prozent, Großbritannien 33 Prozent).

Quelle: Ipsos