Kleiderbügel aus Wiesengras: Cortec setzt auf nachwachsende Rohstoffe

02.02.2017

Auf der Suche nach Rohstoffen, die den carbon footprint von Kleiderbügeln verringern, ist Cortec vor der eigenen Haustür fündig geworden. Wiesengras gibt es reichlich in der Region um Wald-Michelbach. Es wird zur Fütterung aber auch zur Erzeugung von Biogas verarbeitet.

Bild: Kleiderbügel aus Wiesengras; copyright: Cortec

Zusammen mit der benachbarten weltweit einzigartigen „Grasfabrik“ hat Cortec nun einen Biowerkstoff entwickelt, der mit recycelten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen gemischt, auch für die Herstellung von Kleiderbügeln geeignet ist.

AgriPlast ist wesentlich wärmebeständiger als PLA, das aus Maisstärke gewonnen wird und deutlich kostengünstiger als Zelluloseacetat aus Holzabfällen. Dieser Mix aus verschiedenen Vorteilen und vor allem die positive Umweltbilanz macht die Cortec-Bügelserie so interessant. Einer der größten Sportartikel-Hersteller setzt sie bereits in einer neuen Shop-Generation ein. Ein renommierter, weltweit präsenter großer Bekleidungskonzern testet Produktreihe gerade in verschiedenen Pilotshops.

Bild: Kleiderbügel aus Wiesengras; copyright: Cortec
Quelle: Cortec GmbH