Lebendige Lichtinszenierungen begeistern die Kunden

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Der stationäre Handel nutzt die LED-Shopbeleuchtung immer stärker zur Differenzierung im Wettbewerb

Auf der EuroShop 2017, vom 05. bis 09. März 2017, wird der Beleuchtungssektor mit allein rund 200 internationalen Ausstellern wieder ein starker Anziehungspunkt für Shopbetreiber, Architekten, Lichtplaner, -designer und Ladenbauer sein. Der Druck auf den stationären Handel seitens des rasant wachsenden Online-Geschäfts nimmt immer stärker zu und ist ein wichtiger Antriebsmotor, die erlebnisreiche emotionale Inszenierung von Waren und Shopdesign, die Steigerung der Aufenthaltsqualität und Verweildauer für die Kunden sowie digitale Kundenservices weiter voranzutreiben. Die Lichtbranche zeigt, welche Rolle die digitale Lichttechnik dabei spielt. Mit der LED hat die vielfach propagierte Revolution in der Shopbeleuchtung längst Einzug gehalten; in einer zunehmend digital vernetzten Handelswelt wird sie immer stärker real erlebbar.

Leuchtstärken variieren und Lichtfarben verändern sich tageslichtabhängig –  alle gewünschten Lichtstimmungen lassen sich auf der Verkaufsfläche erzeugen, individuelle Lichtlösungen kreieren und die Aufenthaltsqualität für Kunden und Mitarbeiter steigern – über die einfache Gestensteuerung, eine anwenderfreundliche App oder ein professionelles Lichtsteuerungssystem. Dynamisches Licht wird zu einem attraktiven Design-Element, das auch die emotionale Markeninszenierung eines Unternehmens entscheidend mitgestalten kann. So praktiziert es beispielsweise die argentinische Department-Store-Kette Falabella in vielen Häusern. Das Unternehmen hat sich seine Filialen mit einem modernen und flexiblen LED-Beleuchtungskonzept des Mülheimer Lichtexperten Ansorg ausstatten lassen. Per Lichtsteuerungs-App können saisonale Highlight-Flächen wie zum Beispiel die Catwalks dynamisch beleuchtet und damit hervorgehoben werden. Der Wechsel der Helligkeiten aktiviert die Kunden, belebt die Shopinszenierung und lenkt die Aufmerksamkeit der Kunden auf ausgewählte Warensortimente.

Möglich wird dies durch digitale Lichtsteuerung und -vernetzung, die eine völlig neue Flexibilität und Dynamik in der gesamten Lichtdramaturgie erzeugen kann. Elektronische Steuerungssysteme orchestrieren eine Vielzahl von verschiedenen natürlichen und künstlichen Lichtquellen und Lichtszenarien zu einem einheitlichen Lichtkonzept, das sich flexibel den wechselnden Abläufen und saisonalen Kollektionswechseln anpasst. Auch der Einfluss von Digital Signage sowie die Zusammenführung weiterer Lichtquellen wie zum Beispiel Tablarbeleuchtung und Screens mit der Lichtinszenierung im Store gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Gleichzeitig unterstützt dieses Lichtmanagement das unverändert große Ziel des kostenbewussten Einzelhandels, die schöne neue Einkaufswelt so energieeffizient wie nur möglich zu gestalten.

Den Kunden mehr positive Erlebnisse und Inspiration bieten – für den stationären Handel wird diese Aufgabe immer wichtiger, um gegen die mächtige Online-Konkurrenz zu bestehen. Der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Erwartungen rückt folglich immer stärker ins Zentrum der Betrachtung von Shopbetreibern, Lichtplanern und -architekten. Neue Forschungserkenntnisse zum Thema biologische und emotionale Lichtwirkung (Human Centric Lighting/HCL) fließen in moderne ganzheitliche Lichtkonzepte ein, die den Menschen, seine Gesundheit und sein Wohlgefühl, seine Anpassung von natürlichem Tageslicht zum künstlichen Licht in Gebäuden unterstützen. Das bietet Vorteile für Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen: Mehr Wohlgefühl und weniger Müdigkeit bei den Mitarbeitern helfen, den Kundenservice unmittelbar zu verbessern. Eine angenehme, natürliche Atmosphäre und mehr Kundenservice erhöhen zugleich das angenehme Einkaufserlebnis der Kunden. Wie das in der Praxis aussieht, wird der Kölner Leuchtenhersteller Oktalite den Messe-Besuchern in Düsseldorf demonstrieren – mit den Ergebnissen einer HCL-Fallstudie aus dem deutschen Lebensmittelhandel.

Mehr Servicequalität im Handel versprechen auf der EuroShop weitere neue Anwendungen und innovative Serviceangebote im Bereich Licht, bei denen die Bedürfnisse der Shopinhaber sowie das einzigartige Kundenerlebnis stets im Vordergrund stehen. So präsentiert beispielsweise Philips ein lichtbasiertes Indoor-Navigationssystem, das Kunden auf der Verkaufsfläche ermöglichen soll, ihre gewünschten Produkte ohne langes Suchen zu finden. Erste Pilotprojekte im Lebensmittelhandel dazu gibt es bereits, so eine von Philips entsprechend ausgerüstete Carrefour-Filiale im französischen Lille – oder Aswaaq, ein Einzelhandelsunternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das dieses Indoor-Ortungssystem in einem seiner Supermärkte zur Steigerung des Kundenservice einsetzt. Lichtbasierte Kundennavigation führt aber nicht nur exakt über die Verkaufsfläche oder weist auf Sonderangebote hin – es liefert auch wertvolle Daten zur Verkaufsflächenoptimierung. Auch die Zumtobel Group wird auf der Messe eigene Entwicklungen präsentieren, um das Kundenerlebnis auf der Verkaufsfläche über verschiedene Lichtanwendungen zu optimieren. Dabei veranschaulicht das Unternehmen am Stand, wie sich neue Technologien einfach in eine moderne LED-Beleuchtungsarchitektur integrieren lassen.

Mit der Umstellung auf LED-Technik gewinnt das Leuchtendesign ebenfalls enorm an Ausdrucksstärke. Designer und Leuchtenhersteller genießen die unendliche Freiheit, dem Licht die gewünschte Form geben zu können oder umgekehrt das Licht in eine gewünschte Form zu integrieren. Die neuen Leuchtentypen übernehmen im Shopdesign viele weitere Funktionen, etwa als Raumskulptur, Designobjekt und Teil der Corporate Architecture. Es zeichnen sich dabei parallele Entwicklungen in der Formensprache der Leuchten ab: Einerseits schreitet die Miniaturisierung von Lichtquellen weiter voran. Architekten nutzen minimalistische Leuchten, die weniger als Leuchte, sondern vor allem als reines Licht in Erscheinung treten und beispielsweise die Raumarchitektur mit linearen Leuchten in Szene setzen. Innenarchitekten und Shopdesigner wählen größere, auffallende Leuchten-Designs, die – als Solisten oder in Gruppen gehängt – ein gewünschtes Stilkonzept und Licht-Ambiente aufmerksamkeitsstark unterstreichen und damit die emotionale Wirkung vertiefen.

Die Lichtindustrie bleibt am Ball, um das große Potenzial der LED Zug um Zug für neue Anwendungsbereiche im Shop nutzbar zu machen. Nachdem das Thema Lumen/Watt, also die Effizienz, nun als weitgehend ausgereizt gilt, richtet sich der Fokus stärker wieder auf die Qualität und Langlebigkeit des Lichts. Weitere Verbesserungen bei der Lichtfarbe und der Lichtlenkung sollen den Sehkomfort erhöhen und das Erlebnis von Raum und Produkt damit steigern. Leuchtenhersteller Bäro beispielsweise hat daher die eigenfarboptimierte Warenbeleuchtung in den Fokus seines Messeauftritts gestellt. Der „Walk of Light“ soll Besuchern die Möglichkeit geben, die faszinierende Wirkung von spektral auf die Produkte abgestimmter Beleuchtung unmittelbar zu erleben.

Ausdrücklich empfohlen sei den EuroShop-Fachbesuchern auch wieder ein Besuch der Lighting Designers’ Zone in Halle 11. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Komplexität der modernen Shopbeleuchtung ist der Bedarf an Dienst- und Beratungsleistungen im Handel stark gewachsen. Viele offene Fragen rund um die LED-Beleuchtung und der Wunsch nach Investitionssicherheit stellen so manchen Shopbetreiber vor große Entscheidungsprobleme. Unabhängige Lichtplaner und -designer, die sich auf die Retailbranche spezialisiert haben, stehen daher auf dieser Plattform wieder bereit, um das internationale Fachpublikum über aktuelle Projekte und lichtplanerische Möglichkeiten zu informieren und bei individuellen Lichtdesign-Lösungen zu beraten.

Die EuroShop 2017 ist für Fachbesucher von Sonntag, 05. März 2017, bis Donnerstag, 09. März 2017, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 70,- Euro (50,-- Euro im Online-Vorverkauf (e-Ticket), die 2-Tageskarte 90,-- Euro (70,-- Euro im OVV) und die Dauerkarte 150,-- Euro (130,-- Euro im OVV). Die Eintrittskarten beinhalten die kostenlose Hin- und Rückfahrt zur EuroShop mit VRR-Verkehrsmitteln (Verkehrsverbund-Rhein-Ruhr).

EuroShop Basics:

Im Jahr 1966 wurde die EuroShop erstmals von der Messe Düsseldorf veranstaltet und findet im Drei-Jahres-Turnus statt. Ideeller Träger ist das EHI Retail Institute. Die letzte EuroShop im Jahr 2014 verzeichnete 2.229 Aussteller aus 56 Ländern auf über 116.000 m² netto Ausstellungsfläche und über 109.496 Fachbesucher, davon 63 Prozent aus dem Ausland. 

Weitere Informationen unter www.euroshop.de.

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Dr. Cornelia Jokisch, Tanja Karl
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Email: JokischC@messe-duesseldorf.de
KarlT@messe-duesseldorf.de

Stand: Dezember 2016

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