Trend-Store: "Highlights, die den Kunden überraschen"

Interview mit Björn Pippig, Marketingleiter bei Möbel Hesse

01/10/2014

Nennt sich Trend Store, ist auch trendy: Möbel Hesse hat zehntausend Quadratmetern Fläche neues Leben eingehaucht. Ladenbauer und Innenarchitekten haben sich dabei so richtig ins Zeug gelegt. Kurz nach der Eröffnung sprechen wir mit Marketingleiter Björn Pippig über das Storekonzept, eingesetzte Digital Signage-Lösungen und seine persönlichen Highlights: die Trendkojen.

Bild: Björn Pippig; Copyright: Möbel Hesse

Björn Pippig: "Von einem zentralen Punkt aus kann der Kunde in alle Richtungen sehen."; © Möbel Hesse

Herr Pippig, welches Gestaltungskonzept steckt hinter dem neuen Design des Trend Stores?

Das Gestaltungskonzept gliedert sich in unterschiedliche Bereiche. Neben klassischen Flächen, die die einzelnen Produktgruppe zeigen, haben wir als Highlight sogenannte Trendkojen gestaltet.
Die Gangführung durch die Ausstellung wurde komplett überarbeitet und ist jetzt nicht nur gradliniger und übersichtlicher, sondern auch großzügiger. Diese Umgestaltung hat auch dazu geführt, dass die Blickachsen die Dimension der Gesamtfläche von 10.000 qm zeigen. Von einem zentralen Punkt aus kann der Kunde in allen Richtungen sehen, welche Warenvielfalt sich ergibt.

Was sind die Highlights des Stores?

Ganz klar die Trendkojen: Hier werden aktuelle Einrichtungstrends aufgegriffen und in kompletten Wohnbildern dargestellt. Diese Gestaltung zeigt vor allem, welche Accessoires und Dekorationen eine Wohnungseinrichtung thematisch ergänzen und aufwerten. Zudem gibt es Studiobereiche für Matratzen, Kleinmöbel und Schlafen. Im Bereich Polstermöbel sind Kompetenzflächen zur besseren Gliederung eingerichtet worden. Hervorzuheben ist das die Eigenmarke LOOP – unendlich viel Sofa! Hier findet der Kunde drei Produktlinien, die seinem Wunsch nach Funktion, Design oder Flexibilität nachkommen.

Wie lange hat der Umbau gedauert?

Der gesamte Umbau wurde in gut sechs Monaten realisiert. Da es sich bei der Fläche um drei Hallenbereiche handelt, sind die Bauabschnitte nacheinander umgesetzt worden. Das hatte den Vorteil, dass der Kunde nicht während der kompletten Bauzeit auf das Trendstoreangebot verzichten musste.
Bild: Möbelhaus von innen; Copyright: Möbel Hesse
Bild: Möbelhaus von innen; Copyright: Möbel Hesse
Bild: Möbelhaus von innen; Copyright: Möbel Hesse
Bild: Möbelhaus von außen; Copyright: Möbel Hesse
Gibt es auch moderne, digitale Merchandising-Lösungen, die nun eingesetzt werden?

Im Trendstore und auf der Piazza von Möbel Hesse wurden Digital Signage Lösungen integriert, die dem Kunden aktuelle Informationen via Bildschirm liefern. Außerdem dienen die Monitore zu besseren Orientierung und zur Verkaufssteuerung, beispielsweise bei Sale-Artikeln oder Aktionen.

Welche Rolle hat das Thema Nachhaltigkeit bei der Planung gespielt?

Eine sehr große Rolle. Die komplette Beleuchtung wurde auf moderne LED-Technologie umgestellt. Das gilt für die Möbel- und Kojenausleuchtung aber auch für die Beleuchtung von Displays oder Blow-ups am POS. Optimiert wurde zudem die vorhandene Belüftungstechnik, um Energie effizienter nutzen zu können.

Wie sind die Reaktionen ihrer Kunden?

Durchweg positiv, weil sich der Trendstore jetzt mehr und mehr als eigenständiger Bereich abzeichnet und der Zielgruppe entsprechend modern und frisch auftritt. Die breiten Gänge machen das Bummeln durch die Ausstellung angenehmer und die Warenpräsentation setzt immer wieder Highlights, die den Kunden überraschen.

Autor: Natascha Mörs; EuroShop
Erstveröffentlichung auf iXtenso.com