Umsatz im Einzelhandel im März 2014 um 1,9 Prozent niedriger

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19.05.2014

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im März 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real 1,9 Prozent und nominal 1,0 Prozent weniger um als im März 2013.

Der März 2014 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der März 2013. Allerdings fiel das Ostergeschäft im Vorjahr in den Monat März, in diesem Jahr lag es dagegen im April. Im Vergleich zum Februar 2014 lag der Umsatz im März 2014 kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) real um 0,7 Prozent und nominal um 0,6 Prozent niedriger.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im März 2014 real 4,2 Prozent und nominal 2,4 Prozent weniger um als im März 2013. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten ebenfalls real um 4,2 Prozent und nominal um 2,4 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde real 4,1 Prozent und nominal 2,4 Prozent weniger umgesetzt als im März 2013.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze real um 0,1 Prozent unter und nominal um 0,1 Prozent über den Werten des Vorjahresmonats.

Von Januar bis März 2014 wurde im deutschen Einzelhandel real 0,2 Prozent und nominal 1,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2013 umgesetzt.
Wichtige Änderung ab Berichtsmonat Januar 2014: Inflationsbereinigte (reale) Angaben sind für die Konjunkturbeobachtung von größerer Bedeutung als nicht inflationsbereinigte (nominale) Angaben.

Deshalb führen wir seit Januar 2014 im Text und in den Tabellen die realen vor den nominalen Werten auf. Bitte beachten Sie diese redaktionelle Änderung der Darstellungsweise unbedingt, insbesondere falls Sie die beigefügten Tabellen automatisch weiterverarbeiten.

Quelle: Statistisches Bundesamt