06.12.2013

Vitracom AG

Vitracom misst Besucherströme

Vorstandsprecher Andreas Drescher

Überall, wo Menschen sind: Vitracom misst Besucherströme für Marketing und Sicherheit


Karlsruhe – Vom Thinktank zum Technologiemarktführer: Kurz nach der Gründung der Vitracom GmbH im Jahr 2000 hat die Gruppe von Wissenschaftlern, die sich von ihrer gemeinsamen Arbeit beim Fraunhofer Institut kannten, ein sensorgestütztes Personenzählsystem auf den Markt gebracht. Aus der Handvoll IT-Spezialisten ist inzwischen ein gesundes, mittelständisches Unternehmen geworden, das europaweit 5.500 Frequenzmesssysteme mit rund 16.000 Messpunkten betreibt. Kern des Unternehmens ist das Standardinstrument „Personenfrequenzmessung“. Je nach Anforderung des Kunden – für Marketing, Vertrieb oder Sicherheit – werden Personen gezählt: Im Einzelhandel, in Shoppingcentern, Bahnhöfen, Flughäfen, Messen und Stadien sowie anderen öffentlichen Einrichtungen. „Wir sind auf dem Markt nicht alleine“, sagt Vitracom-Vorstandssprecher Andreas Drescher. Aufgrund der großen Bandbreite an Analysemöglichkeiten und einem hervorragenden Kundenservice ist das Karlsruher Unternehmen an der Spitze bei sensorgestützten Zählsystemen etabliert. „Wir verknüpfen die Zähldaten nicht nur, sondern ermitteln daraus wertvolle, vertriebs- und marketingrelevante Informationen“, erklärt Drescher weiter, „Mit wenig Aufwand kann die Frequenz auf promotionalen Flächen ins Verhältnis zur Kundenanzahl oder externen Daten wie z.B. das aktuelle Wetter gesetzt werden.“


Die Konversionsrate sprich das Verhältnis von Besuchern zu Käufern ist längst eine Basiskennzahl insbesondere des Fachhandels. Die ermittelten Daten können am Ende eine Vielzahl von Information liefern, vom Ladenlayout, über die Werbeerfolgskontrolle bis hin zur Personalbedarfsplanung.


Die „Königsdisziplin“ in der Personenfrequenzmessung ist jedoch die Stauwarnung oder Warteschlangenerkennung: Über wissenschaftliche Rechenverfahren können genaue Vorhersagen getroffen werden, zum Beispiel, wie viele Personen nach Betreten eines Marktes zu welchem Zeitpunkt wahrscheinlich an der Kasse stehen werden. Für den Handel ist es eine gute Planungsgrundlage, um den Service am Kunden zu verbessern und unnötige Leerlaufzeiten zu verhindern. Aber auch andere Branchen nutzen das Know-How der Warteschlangeerkennung – so gehen zum Beispiel Banken dazu über, neutral und anonym zu erheben, wann der der größte Kundenandrang herrscht. Der Service in den Filialen kann entsprechend optimiert werden.


Auch in Sachen Sicherheit ist die Vitracom Partner von Event- und Center Managern. In Echtzeit messen die Sensoren, wie viele Menschen sich bei Veranstaltungen in welchem Bereich aufhalten. Im Notfall können diese Daten wertvolle Information zur Evakuierung liefern.


Über die Personenzählung hinaus bietet die Vitracom AG inzwischen auch Instrumente zur Alters- und Geschlechtserkennung. Die Zielgruppenanalyse ist ein wichtiger Indikator für Vertrieb und Marketing. Die Erkenntnisse reichen von der Akzeptanz der Ladengestaltung und bis hin zu „Heat Maps“ in Kollektionsbereichen.


Die robusten Personenzählsysteme der Vitracom AG sind „schlank, einfach und schön“, erklärt Drescher. Der Aufbau einer aufwendigen Infrastruktur ist nicht nötig, da die Systeme ohne zusätzliche Hardware in die vorhandene Infrastruktur integriert werden kann. Um die Technologie erst einmal auszuprobieren, empfiehlt das Unternehmen Pilotphasen. „Schon während der ersten Tage des Tests gibt es häufig eine „Aha“ – Erlebnis, oft stimmen „gefühlte„ Frequenzen mit den tatsächlichen nicht überein“, so Drescher.


Eine Frage, der sich die ganze Branche immer wieder stellen muss, kann Vitracom Vorstandssprecher Andreas Drescher schnell beantworten: „Unsere Technologie arbeitet absolut datenschutzkonform, unser nationalen und internationalen Kunden würden nichts anderes akzeptieren“. Die Vitracom Sensoren erheben die Daten anonymisiert. Das Persönlichkeitsrecht von Kunde und Mitarbeiter bleiben unangetastet.


Mehr über die Personenzählsysteme der Vitracom AG unter www.vitracom.de.


(Das mitgelieferte Bildmaterial ist nur zur Verwendung mit dem vorliegenden Bericht freigegeben.)