23/02/2011

höltl Retail Solutions GmbH

höltl Retail Solutions: „Neue lukrative Geschäftsfelder“

EuroShop 2011: Mit mobilen Anwendungen zur Unternehmens-steuerung, Cloud Computing für Kassen-Software und RFID-Lösungen auch für Mittelständler unterstreicht der Bad Hersfelder IT-Spezialist einmal mehr seine Technologieführerschaft im Bereich moderner Handels-IT.


Für höltl Retail Solutions, einer der führenden europäischen Spezialisten für IT-Lösungen im Non-Food-Handel, stehen in 2011 die Zeichen auf Wachstum. Die Auftragsbücher des Bad Hersfelder Unternehmens sind gut gefüllt. Denn der Einzelhandel, so die Beobachtung bei höltl, arbeitet unter Hochdruck an effizienteren Prozessen und ist demzufolge offen für moderne IT-Lösungen, die dazu beitragen, Rationalisierungs-potenzial zu realisieren. höltl-Geschäftsführer Johannes Schick: „Der Markt ist in Bewegung. Damit eröffnen sich für innovative IT-Anbieter neue, lukrative Geschäftsfelder.“

Business Intelligence per App

Gemeint sind beispielsweise Software-Tools, die künftig auch als mobile Anwendungen (App) angeboten werden. So stehen IT-Lösungen von höltl Retail Solutions, für deren Nutzung bislang ein Computer-Arbeitsplatz oder aber mobile Datenerfassungsgeräte notwendig waren, jetzt auch per App auf Mobiltelefonen zur Verfügung. Auf der Fachmesse EuroShop, vom 26. 02. bis 02. 03. 2011 in Düsseldorf, demonstriert das Unternehmen am Beispiel der Business Intelligence-Software M.A.R.S. die neuen Möglichkeiten. Im Kern geht es darum, Informationen zu Einzelartikeln auf der Verkaufsfläche per Handy abzurufen. „Dazu reicht es aus, mit dem Handy den Barcode des Artikels zu fotografieren. Anschließend wird die komplette Historie der Ware auf dem Mobiltelefon angezeigt“, erklärte Schick.

Diese Form von Business Intelligence „to go“ wird nach Ansicht des Fachmanns künftig dort zum Einsatz kommen, wo bislang der Aufwand für derartige Abfragen zu groß gewesen ist und deshalb gemieden wurde. Die mobile Anwendung sorgt für mehr Transparenz ohne organisatorischen Aufwand. So kann die App beispielsweise zur Entscheidung, was mit dem Artikel geschehen soll, eingesetzt werden. Aber auch Preisänderungen können über die App durchgeführt werden. „Diese mobile Lösung steht exemplarisch für unser Leitmotiv, die Prozesse bei unseren Kunden aus dem Handel noch smarter zu machen“, formulierte Schick die Zielrichtung des Unternehmens für 2011.

Der Einzelhandel, so die Einschätzung des Experten, will nicht nur Prozesse optimieren, sondern ganze Themen und Arbeitsschritte an die IT abgeben. „Vor allem will man von administrativen Arbeiten entlastet werden“, erklärt Schick. Oft geht es um weitere Automatisierungen. Systeme werden immer häufiger „vorausdenken und Entscheidungen vorschlagen“ müssen. Es geht um die Kombination von Analyse plus Prognose. Dem Retail werden durch moderne Handels-IT künftig Handlungsoptionen angeboten, die dieser im Idealfall dann nur noch durch das Drücken des „Go“-Buttons bestätigen muss.

RFID auf dem Vormarsch

Ein weiteres Thema in 2011, insbesondere in den Gesprächen mit größeren Unternehmen, ist zudem das Bestreben, komplette Prozesse zu standardisieren. In diesem Zusammenhang sieht man bei höltl Retail Solutions das Thema RFID als eines der zentralen Zukunftsthemen. RFID, eine Technologie zur Identifikation von Einzelartikel entlang der kompletten Wertschöpfungs-kette bis hin zur Kasse im Einzelhandel, ist marktreif und wird speziell in der Bekleidungsbranche mittelfristig für mehr Effizienz sorgen. „Ich rechne im Modehandel – auch im Mittelstand – mit einem kräftigen Rationalisierungs-sprung“, prognostizierte Schick.

Innerhalb der IT-Branche gilt höltl Retail Solutions als einer der Innovationsführer rund um RFID. Die Technologie wird bereits seit dem vergangenen Jahr im höltl-Warenwirtschaftssystem abgebildet. Aufgrund der strategischen Bedeutung dieser Thematik betreibt höltl gegenwärtig Pilotprojekte mit Profis aus dem Modehandel. Die Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit fließen unmittelbar in Weiter-entwicklung der RFID-Lösung von höltl ein.

Die zentralen Pluspunkte dieser Technologie:
• Differenzen zwischen tatsächlich gelieferter Warenmenge und den Daten des elektronischen Lieferscheins lassen sich mühelos aufdecken.
• Inventurdifferenzen werden um ein Drittel verringert.
• Eine exakte Ortung einzelner Artikel ist jederzeit möglich.
• RFID ermöglicht regelmäßige Bestandsaufnahme fast ohne manuellen Aufwand.
• RFID erhöht die Datenqualität und führt durch Reduktion der Fehlbestände zu einer erhöhten Warenverfügbarkeit und damit zu größeren Umsatzchancen.
• Die Möglichkeiten einer exakten und schnelleren Warensteuerung sind deutlich verbessert.
Die Effekte einer RFID-Einführung lassen sich auf Basis bisheriger Erfahrungen in beeindruckenden Zahlen ausdrücken:
• Zeitaufwand für Wareneingang: - 85%
• Zeitaufwand für Bestandsaufnahme: -75%
• Bestandsgenauigkeit: besser als 98%
• Umsatz: + 2%
• Kundenzufriedenheit: + 20%

Pilot-Projekte zeigen, dass sich Investitionen in RFID innerhalb von eineinhalb Jahren amortisieren. Der RFID-Chip, in dem die Einzelartikelnummer gespeichert ist, kann gleichzeitig der Warensicherung dienen. Die Deaktivierung erfolgt wie bislang bereits üblich an der Kasse.




Top-Technologie für die Schuh-Branche

Für Gesprächsstoff auf dem höltl-Messestand sorgte zudem die Ankündigung des IT-Spezialisten, noch in 2011 auch die Schuhbranche verstärkt zu bedienen. Im vergangenen Jahr wurde höltl Retail Solutions nach einem aufwendigen IT-Contest zum Systemausstatter der ANWR (größter Handelsverbund der Schuhbranche) ausgewählt. Dazu Schick: „Die Schuhbranche bietet IT-Lieferanten mit guten Produkten noch ein riesiges Potenzial. Wir sind zudem aufgrund unserer Erfahrungen in der Bekleidungsbranche sehr kompetent bei Themen und Prozessen, die in der Schuhbranche noch gar nicht so stark verbreitet sind, allerdings mit Macht im Kommen sind. Dazu gehören beispielsweise EDI oder Geschäftsmodelle wie Konsignation.“

POSFlow 5: Kasse aus der „Cloud“

Zu der breiten Palette an aktuellen Innovationen aus dem Hause höltl Retail Solutions gehört zudem der Prototyp des Kassensystems POSFlow 5, eine Lösung, die sowohl offline als auch online – also browserfähig – funktioniert. höltl hat bereits einen ersten Pilotkunden mit diesem Produkt ausgestattet. POSFlow 5 kann in Verbindung mit sogenanntem Cloud Computing auf Basis von Windows Azure (Microsoft) zum Einsatz kommen. „Dabei nutzen die Anwender Speicherplatz in Rechenzentren gegen eine geringe monatliche Miete. Bezahlt wird nur die tatsächlich genutzte Server-Zeit“, nennt Johannes Schick eines der zentralen Argumente. Windows Azure entlastet die Nutzer von jeglichen Administrationsarbeiten. IT-Lösungen können nun ohne Vorabinvestitionen in Soft- und Hardware angeboten werden.

Mit dem attraktiven Preis von POSFlow 5 soll diese Top-Technologie in Zukunft Unternehmen aller Größenklassen zugänglich gemacht werden. Es entstehen keine Kosten für die Installation. Die Kassen-Hardware kann ohne Techniker an Stromnetz und Internet angeschlossen werden. Vom Auspacken der Kasse bis zur Inbetriebnahme dauert es nur noch wenige Minuten. Bei Bedarf lässt sich die Kommunikation von mehreren tausend Kassen bündeln. „Ein Faktor, der für große Filialbetriebe, aber auch Einkaufsverbände, von entscheidender Bedeutung sein kann“, erklärt Schick.


Das Kurzportrait

höltl Retail Solutions

Das 1972 gegründete Unternehmen richtet sich mit seinem Produktportfolio an den gesamten Non-Food-Einzelhandel sowie an die Bekleidungsindustrie. Zur Produktpalette gehören Kassen- und Warenwirtschaftslösungen, Analyse- und Auswertungswerkzeuge sowie MDE-Lösungen und CRM-Systeme, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Allein mit den Kassen- und Warenwirtschaftssystemen POSFlow bzw. RetailFlow arbeiten international inzwischen mehr als 50.000 Menschen. höltl-Produkte sind in 16 Sprachen verfügbar und in mehr als 20 Ländern im Einsatz.


Weitere Informationen und Bildmaterial: www.hoeltl.com

Pressekontakt:
höltl Retail Solutions
Britta Kükenshöner
Telefon: 06621-92 00 181
Mail: britta.kuekenshoener@hoeltl.com