01.11.2016

Güntner GmbH & Co. KG

85 Jahre Güntner – Immer das entscheidende Plus

1931 entstand die ursprünglich Hans Güntner GmbH genannte Firma als Ein-Mann-Betrieb in einem Münchner Hinterhof. Heute verfügt das Unternehmen als Güntner Gruppe mit den Schwesterfirmen Güntner GmbH & Co. KG, JAEGGI Hybridtechnologie AG und thermowave GmbH über 9 Produktionsstätten auf 4 Kontinenten und beschäftigt fast 3.000 Mitarbeiter.

Kontinuierliche Entwicklung
Die gesamte Firmenentwicklung war und ist von internen Impulsen gekennzeichnet: Als Hans Güntner für eine projektierte Anlage keine Komponenten fand, begann er, selber welche zu bauen. Später belieferte er mit seinen Komponenten auch Mitbewerber und erweiterte seinen Aktionsradius auf den gesamten bayrischen Raum. Eine rasante Geschäftsentwicklung entstand durch das Aufkommen der ersten Supermärkte und dann der Marktketten – Produktpalette und Aktionsradius wuchsen entsprechend mit. Die entsprechenden Produktionskapazitäten entstanden 1960 durch den Umzug nach Germering und den Bau der ersten Fabrikationshalle.

Schwierigkeiten aus eigener Kraft gemeistert
Schwierige Zeiten brachen 1963 an: Bei einem Autounfall kamen die beiden Söhne des Firmengründers, Hubert und Hans, an die er die Firma eigentlich übergeben wollte, sowie zwei Mitarbeiter ums Leben. Damit verlor für Hans Güntner die Weiterentwicklung seiner Firma an Bedeutung; 1973 verkaufte er das Unternehmen an ein amerikanisches Unternehmen. Dieses verkaufte wenige Jahre später die Firma an die Güntner Gesellschafter. Auch hier kam der entscheidende Impuls aus dem Unternehmen selber: 1977 übernahmen 14 Gesellschafter in einem Management-Buy-Out die Firma, um sie in den folgenden Jahren international auszubauen und technologisch auf breitere Füße zu stellen.

Global lokal – Weltweit gut aufgestellt
Nach der Übernahme ging die Entwicklung kontinuierlich voran: 1988 entstand in Tata, Ungarn, die bis heute größte Produktionsstätte; 1992 wurde in Berga, Thüringen (Deutschland), das Schwester-Unternehmen thermowave als Hersteller von Plattenwärmeübertragern gegründet; 1993 wurde die russische Niederlassung in Moskau aufgebaut. Es folgten die indonesische Produktionsstätte im Jahr 1995 und das Werk in Monterrey, Mexiko, im Jahr 2002. 2008 übernahm Güntner die brasilianische Firma Frost Frio, und schließlich wurde 2015 noch eine neue Produktionsstätte in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) gebaut. Die Produktpalette reicht mittlerweile von Lamellen-Rohr-Wärmeübertragern über Microchannel-2 Wärmeübertrager und Platten-Wärmeübertragern bis hin zu innovativen adiabaten Lösungen für Anwendungen in den Hauptgeschäftsfeldern Industriekälte, Gewerbekälte, Energy & Process Cooling sowie Klimakälte. Dabei wird durch ein globales Netz von 55 Niederlassungen sichergestellt, dass Kunden möglichst lokal betreut werden.

Optimistisch in die Zukunft
Der Erfolg der Firma über die letzten 85 Jahre basiert auf drei Säulen: Kundenorientierung, hochwertige Produkte sowie Innovationen. Die Philosophie des Unternehmens, seinen Kunden „Immer das entscheidende Plus“ zu bieten, wird seitens der Kunden mit großer Treue belohnt – manche Geschäftsbeziehung wird bereits generationenübergreifend gepflegt. Mit einer breiten, aber auch hoch spezialisierten Produktpalette können nicht nur Serien in großer Stückzahl produziert, sondern Geräte auch individuell an Kundenanforderungen angepasst werden. Dabei werden Einzelkunden mit speziellen Projekten ebenso sorgfältig betreut wie Großkunden – und das an allen Standorten der Güntner Gruppe. Der Anspruch der Gruppe auf Marktführerschaft wird von der fortwährenden Innovationskraft unterstrichen: Als technologische Speerspitze in der Grundlagenforschung und aktiver Mitgestalter auch auf politischer Ebene in verschiedenen Gremien gestaltet die Güntner Gruppe die Zukunft der Branche mit. Die Entwicklung vom einstigen Ein-Mann-Betrieb hin zu einer global agierenden Firma mit 3.000 Mitarbeitern und einem Umsatz der Muttergesellschaft A-HEAT AG von 320 Millionen Euro im Jahr 2015 zeigt, dass Güntner sich auf einem guten Weg befindet – auch für die Zukunft.