23.01.2020

Wanzl GmbH & Co. KGaA

Container Mobile Stores für alle Generationen

 

Das Motto von Container Mobile Stores: Klein, aber oho! Innerhalb kürzester Zeit können die Kleinstshops designt, gefertigt, montiert und in Betrieb genommen werden. Natürlich zielgruppenspezifisch hinsichtlich Design und Warenangebot. Wichtig: Einheitsbrei hat hier nichts verloren, individuelle Nahversorgung ist angesagt. Findet auch...

Nicole bzw. Nico, wie sie von allen – außer natürlich von Oma, Opa und ihren Eltern – gerufen wird. Als Vollmitglied der Generation Z hat sie keine Lust auf den „O-Ton: Fraß!" in der Universitätsmensa. Und von Junkfood kriegt sie Pickel. Gut, dass auf Nicos Campus seit neuestem ein hipper Container Mobile Store aufgestellt wurde. Hier gibt’s bunte Salate, gesunde Bowls und exotische Bio-Suppen statt Currywurst, Erbseneintopf und Backfisch mit Kartoffelsalat aus dem Plastikeimer. Die knallbunte Study-Box ist für Nico und ihre Kommilitonen erste Anlaufstelle bei Verpflegungsnotstand, Denkpausen und Spontaneinkäufen. Und als Kulisse für die nächste Story auf Instagram und Co. eignet sie sich ebenfalls hervorragend.

Schon der Zutritt ist außergewöhnlich. Per App, Smartphone und Außenstele mit Scanner gelangt die Studentin in den Store. Das Smartphone bleibt gleich in der Hand, denn mit ihm scannt Nico ihren Gemüse-Wrap fürs Mittagessen, die Powerballs für Zwischendurch und die glutenfreien Reiscracker für die freitägliche Netflix-Session in ihrer WG. Außerdem landen noch Pralinen für Oma und Opa im Einkaufskorb. Am morgigen Samstag geht’s nämlich zum Heimatbesuch aufs Land. Sie ist schon neugierig, denn am Telefon hat ihre Mutter von einem ganz neuen Supermarkt geschwärmt: ‚Innerhalb von nur drei Tagen haben die den am Marktplatz aufgebaut. Der sieht richtig urig aus und passt perfekt ins Dorfbild. Er ist halt relativ klein, aber trotzdem voll ausgestattet mit allem, was man so braucht. Obst, Gemüse und Eier kommen übrigens vom Huber-Hof. Der Herbert bringt die Sachen jeden Tag frisch in der Früh zum Laden, wo sie dann die Anna einräumt. Die scheint generell zuständig für den Laden zu sein, zumindest putzt sie und räumt die Regale ein. Sonst gibt‘s kein Personal, aber das braucht man in dem Laden eigentlich auch nicht. Ich weiß ja, was ich will und an diesem sogenannten Self-Check-out, an dem man seine Einkäufe selbst scannt, habe ich mich auch schnell gewöhnt. Und das Bezahlen geht automatisch über die Kundenkarte, die ich online bestellt habe. Die kam zwei Tage später mit der Post. Ganz praktisch. Ach, es ist einfach wundervoll. Endlich wieder eine Einkaufsgelegenheit bei uns im Dorf, wo man die Nachbarn trifft und ins Gespräch kommt.‘ Nicos Mutter träumt nicht, sie schildert nur eine Facette eines Trends, des Local Retail. Theresa Schleicher, Forscherin am Zukunftsinstitut Frankfurt, dazu: „Regionalität und persönliche Beziehungen spielen in unserer globalisierten, vernetzten Welt eine immer größere Rolle. Wir sehen immer mehr Menschen, die Sehnsucht nach Natur, nach Entschleunigung, nach persönlichem Kontakt und nach Achtsamkeit verspüren. Und wir sehen große Veränderungen, die besonders in den ländlichen Gegenden vorangetrieben werden, wie erste autonom fahrende Supermärkte, die von Dorf zu Dorf fahren." Und Nico? Die begibt sich mittlerweile zur Kassenzone, authentifiziert sich per App und betritt diesen Bereich durch ein Gate. Sie scannt einen QR-Code am Ende ihrer Einkaufsliste in der App, bestätigt dadurch den korrekten Einkauf und verlässt den Laden. Schönes Wochenende und bis Montag, Nico! 

Ausstellerdatenblatt