23.01.2020

Wanzl GmbH & Co. KGaA

Dark Stores für Online- und Spontan-Shopper

 

Viele Wege führen zum Ziel! Eine Weisheit, die Kunden gerade in der heutigen Zeit jeden Tag aufs Neue bestätigen. Gestern noch im stationären Handel, ab sofort nur noch per Knopfdruck im Fulfillment Center. Das passt auch...

Chris ziemlich gut in seinen Lifestyle. Aus vielerlei Gründen. Wenn der Draufgänger nicht mal wieder mit gebrochenen Armen zu Hause auf der Couch sitzt, rast er von Skate-Event zu Skate-Event. Dazwischen lässt er keine Party aus und seine Homepage sowie Social Media Kanäle müssen natürlich auch bespielt werden. Da bleibt keine Zeit zum Shoppen im Laden. Sein Motto: Hände weg vom Einkauf schleppen! Aber der coole Skaterlook und Grundnahrungsmittel kaufen sich nicht von alleine. Wie also kommt Chris möglichst easy an Caps, Sneakers sowie seine tägliche Ration Energy Drinks und Pasta ohne den Besuch im Laden? Seine Wege zum Ziel führen über ein Fulfillment Center.

Einerseits gibt es den klassischen Weg des E-Commerce. Dafür braucht Chris nur sein Smartphone und zumindest einen gesunden Finger. Online bestellen, Ware liefern lassen und zu Hause entgegen nehmen. Für Chris ist das ziemlich einfach. Im Hintergrund jedoch läuft nach der Online-Bestellung die Maschinerie auf Hochtouren. Bestenfalls reibungslos, damit die Ware pünktlich beim Kunden ankommt. Vom Wareneingang über Kommissionierung bis zum Warenausgang – die Abläufe müssen sitzen wie die Tricks von Chris auf der Halfpipe. Mit seinem mobilen Arbeitsplatz, einem smarten Wearable Scanner, nestbaren Rollcontainern und AGV1-fähigen Kommissionierwagen hat Wanzl dafür die nötigen Produkte im Sortiment. Es geht aber nachhaltiger. Andreas Steinle, Geschäftsführer von Zukunftsinstitut Workshop dazu: „Es braucht neue Ideen zur letzten Meile. Denkbar sind nicht mehr nur große zentrale Logistikzentren, aus denen geliefert wird, sondern die Integration automatischer Kommissioniersysteme in bestehende Handelsformate, die online bestellte Warenkörbe in Abholboxen ablegen. Paketzusteller oder Lieferplattformen könnten somit Aufträge bündeln und dem Kunden nach Hause bringen. Wirtschaftlich und gleichzeitig ökologisch sinnvoll." Eine weitere Möglichkeit: Man nutzt das Warenlager gleich als Bestellplattform, Ausgabestation und Abholbox. So wie Chris. Am Sonntag steht ein Skate-Contest an und er benötigt unbedingt frische Rollen. Blöd, dass Freitagabend ist und er am Samstag keine Zeit fürs Shoppen hat. Gut, dass seine Rollen im Fulfillment Center vorrätig sind und er diese sofort vor Ort abholen kann. Dafür erhält er einen QR-Code auf sein Smartphone. Es ist zwar schon 22 Uhr, aber das Fulfillment Center liegt auf dem Weg zur heutigen Party. Also ab auf’s Zweitboard und los geht’s zur Packstation. Hier warten bereits seine Rollen, vom automatischen Kommissioniersystem eingelagert. Nur schnell den QR-Code gescannt und schon ist Chris stolzer Besitzer unbenutzter Rollen. Da er noch ein bisschen Zeit hat, scrollt er sich am Bestellterminal durch die brandneue Sneaker-Kollektion seiner Lieblingsmarke. Das Modell in schwarz-rot sieht super aus und wäre in seiner Größe im Lager. Oder doch lieber das Paar mit Schachbrettmuster? Das gibt es zwar gerade nicht passend, aber es gefällt Chris besser. Er bestellt es. Am Dienstag kann er die Sneaker abholen. Jetzt ist aber endlich Partytime. Keep rolling Chris und bis zum nächsten Klick! 

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