23.01.2020

Wanzl GmbH & Co. KGaA

Urban Stores für Großstädter

 

Immer mehr Menschen zieht es in Ballungsräume, die Urbanisierung nimmt stetig zu. Doch das Platzangebot ist knapp, weitläufige Einkaufszentren sind kaum mehr wirtschaftlich umsetzbar beziehungsweise die dafür benötigten Flächen sind so gut wie nicht zu bekommen. Urban Stores können die Versorgung der Menschen gewährleisten – und sogar noch mehr...

Tokio 2020, IT-Spezialist Yoshibo ist nur einer von vielen in der über 37-Millionen-Einwohner-Stadt, die in einem der riesigen Wolkenkratzer auf engstem Raum wohnen. Jeder Quadratmeter ist bares Geld. Was verzichtbar ist, wird weggelassen, beispielsweise die Küche oder der Kühlschrank. Eine Entwicklung, die natürlich nicht nur Japans Millionenstadt betrifft: „In New York und Toronto gibt es erste Apartmenthäuser, in deren Küche keine Öfen mehr eingebaut werden. Man hat zuvor die Erfahrung gemacht, dass viele ihre Schuhe in den Küchenschränken dort untergebracht haben", erklärt Andreas Steinle, Geschäftsführer von Zukunftsinstitut Workshop. Vorratshaltung und Kochen in der Wohnung waren gestern. Die Versorgung mit den täglichen Produkten, von Obst und Gemüse über Brot- und Backwaren bis hin zu fertigen Snacks und Convenience-Gerichten übernimmt ein Urban Store direkt im Foyer des Wolkenkratzers. Zugleich wird der Store in der Megacity zum meeting point. Hier trifft sich Yoshibo mit seinen Nachbarn im stylischen Sitzbereich. Auch diesen Trend sieht Andreas Steinle: „Früher ging es den Menschen darum, aus Gemeinschaftszwängen auszubrechen und ihre Individualität zu finden. Heute sind alle so individualisiert, dass es nun darum geht, wieder Gemeinschaften zu finden. Der Händler vor Ort verkauft in Zukunft vor allem eines: Nachbarschaftsgefühl." Daher gestaltet Wanzl die Urban Stores als moderne Lifestyle-Wohnungen mit klaren Hell-Dunkelkontrasten, pointiertem Farbeinsatz sowie ausgesuchten Dekoelementen wie echten Pflanzen oder außergewöhnlichen Lampen. Das Einkaufen selbst funktioniert smart und kassenlos, das Smartphone fungiert als digitale Kundenkarte. Per App erhält Yoshibo über ein Galaxy Gate von Wanzl Zugang zum Laden. Sein Kundenkonto und der virtuelle Einkaufskorb werden dadurch aktiviert. Nun bewegt er sich frei durch den Store. Am Backwarenregal holt er sich ein Sandwich, dazu aus dem Kühlbereich einen Soja-Drink und ein Senbei1 darf natürlich auch nicht fehlen. Während des Shoppens erkennen intelligente Systeme, welche Produkte Yoshibo auswählt. Diese werden selbstständig seinem Einkaufskorb hinzugefügt. Zum Abendessen möchte er heute zudem Sushi, frisch von Store-Mitarbeitern zubereitet, und fürs Frühstück mixt er sich an der Refill-Station schnell sein Lieblingsmüsli. Mit seinen Einkäufen sucht er sich einen Platz im Eat-&-Meet-Bereich des Stores, wo er sein Essen zu sich nimmt und mit seinem Nachbarn die neuesten Baseball-Ergebnisse diskutiert. Bevor es per Aufzug direkt zum Apartment geht, muss Yoshibo seine Einkäufe natürlich bezahlen. Müsli und Sushi scannt er am Self-Check-out-Terminal, sodass auch diese in seinem virtuellen Einkaufskorb erscheinen. Nach einem kurzen Check des Warenkorbs, bestätigt er den korrekten Einkauf und checkt am Galaxy Gate aus. Damit werden die Kosten für die Waren automatisch von seinem Kundenkonto abgebucht. Gute Nacht Yoshibo! 

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