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Technologien für die Inventur: Wie digitale Systeme die Bestandsaufnahme verändern

25.06.2026

Eine Mitarbeiterin überprüft mit Tablet und Scanner den Warenbestand im Geschäft.

© Envato/SpaceOak

Von der Stichtagsinventur zur kontinuierlichen Bestandsüberwachung

Unterschied zwischen periodischer und permanenter Inventur

Inventurtechnologien sowie ihre Vorteile und Nachteile im Überblick

Technologie

Vorteile

Nachteile

Barcode-Systeme

Geringe Investitionskosten, bewährte Technologie, einfache Integration in bestehende Systeme

Hoher manueller Aufwand, keine Echtzeitdaten, Sichtkontakt erforderlich

RFID

Automatische Erfassung, kein Sichtkontakt notwendig, hohe Erfassungsgeschwindigkeit, Grundlage für permanente Inventuren

Höhere Investitionskosten, RFID-Tags und Infrastruktur erforderlich, nicht für alle Produkte wirtschaftlich

Asset Tracking & IoT

Permanente Transparenz, Echtzeitinformationen, bessere Nachverfolgbarkeit, Unterstützung betrieblicher Entscheidungen

Höherer Implementierungsaufwand, abhängig von Datenqualität und technischer Infrastruktur

Computer Vision

Hoher Automatisierungsgrad, kontinuierliche Überwachung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten, Grundlage für Echtzeit-Inventuren

Hohe Anforderungen an Bildqualität und Trainingsdaten, Investitionen in Kameras und IT-Infrastruktur

Künstliche Intelligenz (KI)

Höhere Datenqualität, automatische Anomalieerkennung, Prognosen und Handlungsempfehlungen, reduzierter Prüfaufwand

Hohe Anforderungen an Stammdaten, Nutzen stark von Datenqualität abhängig, Integrationsaufwand

Inventurroboter

Kontinuierliche Datenerfassung, Entlastung der Mitarbeitenden, hohe Datenqualität, Echtzeitinformationen

Hohe Investitionen, bislang noch begrenzte Verbreitung

Wearables (Datenbrillen, Scannerhandschuhe)

Ergonomischeres Arbeiten, schnellere Prozesse, weniger Eingabefehler, Hände bleiben frei

Anschaffungskosten, Schulungsaufwand, Nutzen stark vom Einsatzszenario abhängig

Digitale Zwillinge

Ganzheitliche Echtzeit-Sicht auf Bestände, bessere Planung und Simulation, hohe Transparenz

Komplexe Integration, Abhängigkeit von mehreren Datenquellen, hoher technologischer Reifegrad erforderlich

Barcode-Systeme: der digitale Standard

RFID: Bestände ohne Sichtkontakt erfassen

Asset Tracking und IoT: Bestände und Ressourcen in Echtzeit verfolgen

Computer Vision: Wenn Kameras Bestände erkennen

Künstliche Intelligenz: vom Erfassen zum Verstehen

Inventurroboter: Die Bestandskontrolle fährt selbstständig durch den Markt

Supermarktgang zwischen zwei Regale mit Lebensmitteln, eines wird von einer Mitarbeiterin eingeräumt, während ein autonomer Inventurroboter durchführt und den Regalbestand erfasst.

© SPAR/wearegiving

Datenbrillen und Wearables: Unterstützung für Mitarbeitende

Digitale Zwillinge: die Inventur in Echtzeit

Die Zukunft der Inventur ist kontinuierlich

Portrait von Jennifer Meyer, Autorin für die EuroShop-Redaktion, steht vor einem dunklen, blättrigen Hintergrund und blickt nach oben; copyright: Jennifer Meyer

Autorin: Jennifer Meyer | EuroShop.mag

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