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Virtuelle Anprobe im Retail

Technologie, Einsatz und Potenzial im Spannungsfeld von Vertrauen und Realität

11.05.2026

Was ist das Funktionsprinzip von virtuellen Anproben?

Technologie-Varianten im Vergleich

Kategorie

Funktion

Stärken

Grenzen

Beispiele

Visual Try-On (2D)

Produkt wird per Foto oder Video digital aufdie Person gelegt.

Schnell, niedrigschwellig, mobil gut nutzbar.

Weniger realistisch bei Bewegung, Passform nur grob sichtbar.

Beauty / Make-up, einfache Apparel-Overlays.

Visual Try-On (3D)

3D-Körpermodell wird mit einem digitalen Kleidungsstück kombiniert.

Höhere Realitätsnähe, bessere Darstellung von Form und Sitz.

Rechenintensiver, daten- und modellabhängig.

Kleidung, Accessoires, Schuhe.

AR Rendering

Anprobe wird in Echtzeit in das Kamerabild integriert.

Interaktiv, immersiv, intuitiv nutzbar.

Stark geräte- und qualitätsabhängig.

Brillen, Schuhe, Taschen.

Size Recommendation

Passende Größe wird anhand von Körperdaten und Nutzungsverhalten berechnet.

Sehr nützlich für Passform und Retourenreduktion.

Kein eigentlicher Try-On, sondern Entscheidungshilfe.

Fit-Algorithmen im Fashion-E-Commerce.

Wo kann virtuelle Anprobe sinnvoll sein?

Mögliche Vorteile im Einsatz

Mögliche Herausforderungen

Beispiele aus dem Handel

Eine App zeigt ein Kleid und ermöglicht eine virtuelle Anprobe per Foto.

© Breuninger

Vertrauen vs. Realität bei Gen-AI-Anprobe

Ausblick: Potenzial und Realitätscheck

Glossar: Schlüsselbegriffe zur virtuellen Anprobe

Generative KI (GenAI)

Computer Vision

Keypoints

MediaPipe

Photogrammetrie

3D-Mapping / 3D Body Modeling

CAD (Computer-Aided Design)

API (Application Programming Interface)

AR (Augmented Reality)

ARKit/ARCore

Edge Computing

Uncanny-Valley-Effekt

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