122 Bewerbungen aus 30 Ländern zeigen eindrucksvoll, welche Innovationskraft im internationalen Handel steckt. Die prämierten Store-Konzepte kommen aus der Ukraine, Österreich, Peru und Deutschland – und stehen exemplarisch für die Vielfalt globaler Handelsstrategien.
Der "Cyberculture Supermarket" in Lviv (Ukraine) verbindet Lebensmittelhandel mit E-Sports-Kultur zu einem immersiven Erlebnisraum. In Wien (Österreich) interpretiert das House of Silhouette den Brillenkauf als wandelbare Design- und Eventplattform neu. Das MediaMarkt Tech Village in Hamburg (Deutschland) entwickelt den Elektronikhandel zur interaktiven Technologie-Destination weiter. Mit Casa Garbo in Lima (Peru) entsteht ein hybrider Raum aus Gastronomie, Kunst und Entertainment. Und Intersport Finke in Bielefeld (Deutschland) zeigt, wie konsequente Kreislaufwirtschaft, Materialwiederverwendung und energieeffiziente Lösungen zu einem glaubwürdigen Nachhaltigkeitskonzept im Sporthandel führen.
Gerade der Sustainability-Ansatz verdeutlicht, dass Retail-Design heute weit über ästhetische Fragen hinausgeht. Zukunftsfähige Store-Konzepte verbinden Gestaltung, Technologie und ökologische Verantwortung zu einem ganzheitlichen Geschäftsmodell.
Für mich unterstreicht der EuroShop RetailDesign Award 2026 damit einen zentralen strategischen Punkt: Erfolgreicher Handel entsteht dort, wo Design, Innovation und Nachhaltigkeit zusammengedacht werden – international, mutig und mit klarer Haltung.