Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie breit das Spektrum wirksamer Retail-Technologie inzwischen ist – und wie unterschiedlich die Hebel sein können: In der Kategorie Artificial Intelligence reichte das von KI-gestützter Artikelerkennung an der Kasse (Albert, Tschechien) über Computer-Vision-basierte Diebstahlprävention am Self-Checkout (Netto Marken-Discount, Deutschland) bis hin zu einem autonomen Smart Store mit Echtzeit-Erfassung auch an Frischetheken (Sonae, Portugal).
Auch im Bereich Checkout & Smart Store standen konkrete Verbesserungen im Fokus – etwa intelligente Einkaufswagen (Colruyt Group, Belgien), ein Grab-and-Go-Konzept am Flughafen (Lekkerland/REWE To Go, Deutschland) oder dynamische Preisoptimierung im Modehandel (Lengermann & Trieschmann, Deutschland). Für Customer Experience wurden unter anderem interaktive Touchpoints am Regal, Omnichannel-Fulfillment und KI-gestützte Service-Tools ausgezeichnet.
Mindestens genauso relevant sind die Lösungen für den Alltag in den Unternehmen: In Employee Empowerment ging es um bessere Kommunikation und Aufgabensteuerung in Filialen, digitales Training sowie KI-gestützte Assistenz für Mitarbeitende. Und bei Supply Chain Excellence standen hochautomatisierte Logistik, bessere Stammdatenqualität und moderne Omnichannel-Nachschubplattformen im Mittelpunkt. In der Sonderkategorie MarTech Innovation wurde Koçtaş (Türkei) für eine Loyalty-as-a-Service-Plattform prämiert, die Omnichannel-Datenintegration und Echtzeit-Interaktionen zusammenführt.
Für mich zeigen die Retail Technology Awards 2026 (reta) sehr deutlich: Die spannendsten Projekte sind diejenigen, die Prozesse vereinfachen, Mitarbeitende entlasten und Kundenerlebnisse spürbar verbessern. Genau diese Verbindung aus Innovation und Umsetzbarkeit macht reta so relevant – und liefert der Branche Impulse, die auch nach der Messe weiterwirken.