Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Industrie und Wissenschaft kamen zur Preisverleihung zusammen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse konkrete Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Retail geben können.
Das Start-up Turns von der Hochschule Ansbach wurde für eine digitale Plattform ausgezeichnet, die textile Recyclingprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette transparent und skalierbar macht. In der Kategorie Dissertation untersuchten Dr. Julian Felix Kopka und Dr. Lennart Borgmann von der Universität Wuppertal, wie Aufmerksamkeit in der digitalen Werbung entsteht – mit klaren Erkenntnissen für eine "Smartphone-first"-Kommunikation im Handel.
Mit seiner Masterarbeit an der ETH Zürich analysierte Justin Eymann, wie Virtual-Reality-Anwendungen das Entscheidungsverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten beeinflussen können – und damit neue Möglichkeiten für immersive Einkaufserlebnisse eröffnen.
Der Wissenschaftspreis macht damit deutlich, wie eng Forschung und Praxis im Handel inzwischen miteinander verbunden sind. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in neue Technologien, nachhaltige Geschäftsmodelle und innovative Kundenerlebnisse im Retail übersetzt werden können.